Wohnhaft in Horw, hat sich in jüngster Zeit für die Verbreitung und Förderung der Krienser Halszither ganz besondere Verdienste
erworben, wofür er 2002 mit dem Kulturpreis der Gemeinde Kriens ausgezeichnet worden ist. Sepp Bürkli, unter Kollegen auch „Zitherlisepp“ genannt , ist ein sehr
vielseitiger Musikant. Er spielt Geige, Kontrabass, Gitarre, Posaune und Zughorn. Seine besondere Vorliebe für die Krienser Halszither ist deshalb nicht
selbstverständlich, entspricht jedoch, wie er sich selber ausdrückt, „einer inneren Notwendigkeit“.
Seit 1951 hat er mehr als 100 Krienser Halszithern gebaut und sich auch als einschlägiger Komponist und Musiker einen Namen gemacht. 1981 hat Bürkli den
Instrumentenbau weiter verfeinert. Von da an sind die Decken seiner Halszithern mit zierenden Umrandungen verstärkt, das Schallloch ist mit Intarsien eingefasst und
zum Stimmen dienen beste, mit Gold veredelte Einzelmechaniken. Sepp Bürkli hat zwölf Tonträger aufgenommen und ist mehrmals im Fernsehen aufgetreten. Er wirkte als
Lehrer an der Krienser Musikschule und erteilte Privatunterricht. Etwa 80 seiner Kompositionen sind bei der Suisa angemeldet. Verschiedene Ensembles und
Ländlerkapellen spielen sie regelmässig.
Als Mitglied der Krienser Huusmusig, als Gründer der Krienser Zitherfreunde (zusammen mit Hans Gusset), aber auch mit seinem Familienensemble kommt er seiner
Leidenschaft voll und ganz nach. Seine Engagements als Bassist bei verschiedenen Ländlerkapellen nutzt er auch, um inmitten eines Stückes mit der Krienser Halszither
solistisch aufzutreten. |
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