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Krienser Halszither




Museen


Halszithern in Museen der Innerschweiz

  • Museum im Bellpark Kriens:
  • Das Museum im Bellpark in Kriens ist ein Archiv zur Ortsgeschichte. Schwerpunkte: Industrialisierung, Siedlungsentwicklung und Brauchtum. Das Bildarchiv umfasst die Nachlässe des Fotografen Emil Kreis sowie des Lehrers und Lokalhistorikers Franz Schütz. Beide Bestände enthalten Bildmaterial zum Thema „Krienser Halszither“.

    Seit 2011 ist die umfangreiche Halszither Sammlung mit Ton- und Bildmaterial von Marcel Renggli in den Besitz des Museums übergegangen.

     

  • Stadtmühle Willlisau:
  • Die Stadtmühle besitzt eine 1903 datierte und signierte Halszither von Anton Amrein; sie gilt zurzeit als ältestes Exemplar dieses Zithern-Bauers.
    Die Sammlung wurde von Christian und Leonie Patt in Malix begründet. Das Ehepaar Patt baute sich eine Sammlung von verschiedensten Musikinstrumenten auf, um selbst darauf zu musizieren. Der Schwerpunkt liegt auf Nachbauten der Instrumente des Mittelalters und der Renaissance. Seit 2003 sind die Instrumente in der Stadtmühle Willisau beheimatet. Die Sammlung ist Eigentum der Albert-Koechlin- Stiftung (AKS) in Luzern. (weitere info in Bearbeitung)  

     

  • Schlossmuseum Beromünster:
  • Das Museum besitzt zwei Halszithern. Eine stammt von Anton Amrein, um 1920. Bei der anderen ist der Erbauer unbekannt.

    Untersuchungen an der unbekannten Halszither haben eine Seltenheit zu Tage gefördert: Der Korpus, der Boden und ein Teil des Halses setzen sich aus Nussbaumholz zusammen. Der obere Abschluss und das anschliessende Wirbelbrett sind aus Eschenholz und mit Eisenstiften bestückt. Beide Teile stammen von einem anderen Instrument. Auch der aufgesetzte Kopf ist nicht original. Das Fichtendeckblatt und das Schallloch wurden mit Bleistift aussen dreimal gleichmässig umrandet. Es handelt sich um eine grobe Arbeit und zeigt, dass es möglich war, mit einfachsten Mitteln eine Halszither zu bauen und mit Teilen anderer Instrumente zu flicken. Im Innern des Korpus ist alles mit Knochenleim ausgestrichen, vermutlich um eine übermässige Feuchtigkeitsaufnahme zu verhindern. Auf der Decke sind Spuren von altem, krepiertem Harzüberzug sichtbar. Das Instrument stammt aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts. Besonderes Merkmal an diesem Instrument ist der Ausschnitt des Schalllochs; es ist in der Längsachse des Korpus ausgeschnitten, genau in der Mitte.

    Aus Privatbesitz sind zwei fast identische Halszithern bekannt. Sie haben eine ähnliche Korpusform, wie das vorab beschriebene Instrument. Das eine davon weist einen geschwungenen Wirbelkopf mit eingerollter Schnecke auf, das andere ist mit eisernen Steckwirbeln und einer geschwungenen, deutschen Würfelblende an der Kopfseite ausgestattet. Die Korpus-Schweifung, wie sie bei der Thüringer Waldzither auch im Gebrauch war, diente den Innerschweizer Instrumentenbauern Ende des 19. Jahrhunderts wohl teilweise als Vorbild. Die eindeutige Gitarrenform im Kleinformat ist aber nur in der Innerschweiz nachgewiesen. Der bekannteste Vertreter dieser Bauart ist Samuel Rodel, Kriens.

     

 

 

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