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Krienser Halszither




Musikformationen


Frühere Musikformationen

  • Alpnacher Huismuisig:
  • Alpnach, 1983, (v.l.) Xaver Gisler (Halszither), Ernst Wallimann (Akkordeon), Karl Gisler (Halszither). Es fehlen Seppi Fanger (Bassgeige), Hugo Limacher (Akkordeon) und Toni Odermatt (Klarinette).

    Alpnacher Huismuisig

    Die Alpnacher Huismuisig wurde im Jahre 1953 von Ernst Wallimann, Xaver Gisler, Karl Gisler und Seppi Fanger gegründet. Mit ihrer erlesenen Besetzung (Akkordeon, Halszither, Bassgeige und gelegentlich Klarinette) stiess die Formation auf viel Goodwill und Interesse. Durch den allzu frühen Tod ihres Kameraden Ernst Wallimann (1970) verloren die Musikanten ihren Kapellmeister. Hugo Limacher, Akkordeonist und Leiter der Formation Alpnacher Obwaldnergruess, schloss die so entstandene Lücke.

    Die Alpnacher Huismuisig ist in den vergangenen 30 Jahren an vielen Hochzeiten, Versammlungen, Märkten, Kirchweihfesten und anderen Anlässen erfolgreich aufgetreten. Erste Radioaufnahmen fanden in den Jahren 1954 und 1957 statt, weitere folgten 1961 und 1965. Im November 1972 hat das Ensemble die Fernseh-Live-Übertragung „Für Stadt und Land“ mitgestaltet. Seither tritt die Alpnacher Huismuisig vermehrt auch mit dem Schwyzerörgeli auf. 1978 wirkte sie bei der Jubiläumsplatte „30 Jahre Jodelclub Alpnach“ mit. Die LP „S wird gmüetlich mit dr Alpnacher Huismuisig“ (1983) sollte ein Geburtstagsgeschenk sein: Zum einen für die Alpnacher Huismuisig anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens, zum anderen für Karl Gisler, der damals seinen 70. Geburtstag feiern konnte.

     

  • Chrienser Huusmusig:
  • 1951, (v.l.) Sepp Bürkli (Halszither, neu), Werner Wyss (Konzertzither), Karl Arnet (Mandola), Josef Fleury (Bassgeige) und Noldi Hollinger (Basslaute).

    Chrienser Huusmusig

    Anlässlich einer Radiosendung bekam die im Jahre 1935 gegründete Formation den Namen Chrienser Huusmusig. In der damaligen Zusammensetzung spielten: Adolf Sali (Halszither), Karl Arnet (Mandola), Werner Wyss (Konzertzither), Josef Fleury (Bassgeige) und Noldi Hollinger (Basslaute).

    Im Verlaufe der Zeit gab es einige Wechsel. Die Halszither spielten neu Fritz Pfulg, später Seppi Bürkli. An der Gitarre gab Hanspeter Wyss ein kleines Gastspiel.

     

    1980er Jahre, (v.l.) Seppi Lütolf (Mandola), Paul Bolzern (Halszither), Lieni Arnet (Konzertzither, Bärti Renner (Bassgeige) und Werner Stutz (Bassgitarre).

    Chrienser Huusmusig

    In den 1960er Jahren formierte sich eine Nachwuchskapelle mit Paul Bolzern (Halszither), Ruedi Kesselring (Mandola), Hanspeter Wyss (Gitarre), Lieni Arnet (Konzertzither) und Fritz Baumann (Bassgeige).
    Sie nannten sich die junge Chrienser Huusmusig. Auch bei dieser Formation gab es einige Wechsel. An der Mandola löste Seppi Pircher Ruedi Kesselring ab. Aus gesundheitlichen Gründen wurde Seppi Pircher von Karl Arnet ersetzt, der seinerseits von Seppi Lütolf abgelöst wurde. Die Bassgeige spielte neu Werner Stutz. Nach dem Austritt von Hanspeter Wyss wechselte Stutz an die Gitarre. Bärti Renner ersetzte ihn am Bass. Seit 1974 besteht die Formation aus Seppi Lütolf, Paul Bolzern, Lieni Arnet, Bärti Renner und Werner Stutz.

     

  • Ennetmooser Huismuisig:
  • 1938 gründeten Arnold Barmettler, Karl Barmettler und Leo Barmettler die Ennetmooser Huismuisig im Aegertestübli. Robert Schmidiger und Albert Keiser mit ihren Halszithern kamen etwas später dazu.


    Um 1964, Umzug an der Kernser Älplerchilbi, Ennetmooser Huismuisig auf dem Wagen, (v.l.) Robert Schmidiger (Halszither), Karl Barmettler (Akkordeon), Leo Barmettler (Geige) und Arnold Flury (Bassgeige).

    Ennetmoser-Huismuisig

     

    Eine ganz eigene Musik erklang da, frei von modernen Zügen. Musikgeschichtlich ist sie im ausgehenden 18. oder am Anfang des 19. Jahrhunderts anzusiedeln. Eine Musik, die dank ihrer Eigenart und ihrem speziellen Ausdruck noch heute bekannt und beliebt ist. Die Formation hatte diverse Fernsehauftritte, unter anderem auch im Studio Zürich mit Wysel Gyr. Und: Ihre Auftritte am Ländlerabig in Schlieren und im Restaurant Rietberg in Zürich sind berühmt.

    Zwei Platten dokumentieren eine Auswahl der bei solchen Zusammenkünften gespielten Stücke (siehe Anhang). Die Instrumente
    wechseln in der Zusammensetzung, wodurch sich ganz verschiedene Klangwirkungen ergeben. So ist im „Bäbeli Schottisch“ mit seiner munter hüpfenden Einleitung die Violine das führende Instrument. In der Polka „S`Zischgi vor em Huis“ dagegen verbinden sich Schwyzerörgeli und Halszithern zu einem eigentümlichen, sehr runden und vollen Klang. Es ist ein typisches Stück für die Spielweise dieser Musikanten. Speziell ist vor allem der Trioteil mit seinen schleppenden Nachschlägen. Absolute Präzision und Schärfe verleihen dieser Musik einen einzigartigen Charakter. Übrigens: Ein „Zischgi“ ist eine junge Katze oder, eher im Spass gemeint, ein Mädchen.

     

  • Gruess vom Alphüttli:

    Basel/Luzern, 1940er Jahre. Päuli Weber. (Akkordeon, Leitung) und Fredi Lischer (Halszither).

    Alphüttli

    Fredi Lischer (1905-1965), aufgewachsen in Reussbühl, Littau LU, verhalf der Krienser Halszither in der Schweiz zu grosser Popularität. Er hatte viele Radioauftritte und seine Stücke wurden häufig gesendet. Einige davon sind auf Tonträgern erhalten geblieben. Lischer spielte seine Kompositionen mit solcher Geschwindigkeit und Sicherheit, dass es bis heute nur wenigen gelungen ist, sie nachzuspielen. Auf dem Höhepunkt seiner musikalischen Karriere in den 1940er Jahren trat der Reussbühler oft mit der Kapelle Gruess vom Alphüttli auf. Bevorzugte Lokale: Stadtkeller und Gotthardloch in Luzern.

     

  • Hechhuis-Muisig:

    Die Gründung der Hechhuis-Muisig erfolgte spontan 1980 anlässlich der Siegesfeier von Erika Hess im Weltcup. Weitere Auftritte folgten bei Pirmin Zurbriggen in Saas-Almagell, Michaela Figini in Ambri und an der Weltcupfeier sowie 1986/1987 in Kitzbühl als Gast bei der Weltelite der Skifahrer mit Bernhard Russi, Franz Klammer, Toni Seiler und anderen.

    1987, Auftritt in der Schmiedgasse, Stans, (v.l.)
    Kari Hess (Schwyzerörgeli), Otto Leuthold (Bassgeige), Walter Mathis (Halszither), Fredy Wyss (Schwyzerörgeli). Zuhörer: Bruno Leuthold (links) und Bundesrat Leon Schlumpf.

    Krienser Halszitherklänge


    1942 erhielt Walter Mathis von seinem Vater eine Krienser Halszither, die dieser für 30 Franken in der Alpwirtschaft Alpgschwänd bei Anton Zibung, besser bekannt unter dem Spitznamen Schacher Toni,
    gekauft hatte. Während der Schulzeit nahm Walter Stunden beim Halszitherlehrer Fritz Pfulg. 1958 entstand eine neue Formation: Walter Mathis (Halszither), Kari Hess (Schwyzerrörgeli), Walter Hess (Bassgeige).

     

  • Krienser Halszitherklänge:

    1971, (v.l) Berthy Villiger (Halszither), Werni Stalder (Halszither), Paul Wüthrich (Halszither), Roman Stalder (Gitarre). Nicht auf dem Bild: Fredi Buss (Gitarre) und Jost Disler (Halszither).

    Krienser Halszitherklänge

    Die Formation Krienser-Halszitherklänge, geleitet von Paul Wüthrich, kann auf interessante und in musikalischer Hinsicht reich befrachtete Zeiten zurückblicken. Sie hatten Radio- und Fernsehauftritte und traten an vielen privaten Konzerten auf. Die Gruppe spielte ausschliesslich Saiteninstrumente. Sie bestand wechselnd aus vier bis sechs Musikanten (mehrere Halszithern und Gitarren).

     

  • Krienser Zitherklänge:
  • Josef Haas gründete 1944 die Formation Krienser Zitherklänge. Vierzehn Musikstücke sind in dieser Zeit entstanden und auf Schellackplatten festgehalten. Die meisten Halszitherstücke arrangierte Josef Haas selber. In den 1950er Jahren löste er seine Fomation auf.

    Krienser Zitherklänge

     

  • Familienkapelle Alpenhof:
  • Seit 1904 lebt die Familie Gisler in der 5. Generation ununterbrochen auf dem Gasthaus Alpenhof in Wiesenberg im Kanton Niedwalden. In den 1920er Jahren war es Brauch, den Gästen musikalische Unterhaltung zu bieten. Die jungen Musikanten der Familie Josef Gisler traten jeweils an Sonn- und Festtagen vor den Gästen auf.

    1923, Alpenhof-Musikanten, (v.l.) Lorenz Gisler (Schwyzerörgeli), Andreas Gisler (Mundharmonika), Xaver Gisler (Waldzither).

    Alpenhof

     

  • Stalder Huusmusig:
  • Die Stalder Huusmusig kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Marie Stalder spielte die Halszither bereits als Mädchen in ihrer Familienkapelle, damals zuhause im Farnbühl, Schachen LU. Später konnte sie die Freude am Musizieren ihren Söhnen und Töchtern weitergeben. Dank ihrer musikalischen Begabung gründeten die Kinder in den 1940er Jahren eine neue Familienkapelle.

    Stalder

     

  • Bauernkapelle Fidelio:
  • Das Foto entstand ca. 1908 in Rothenburg bei Luzern. Von links Xaver Brunner, Karolina Hunkeler-Brunner, nächste Person unbekannt, Marie Rölli, Peter Hunkeler und Katharina Hunkeler.

    Stalder

     

 

 

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